Blog

Die 6 teuersten Einkaufsstraßen in Wien

0
grabenadvent

Wien ist bekannt als Stadt der Musik und Kultur, aber auch genauso gut lässt es sich in der österreichischen Hauptstadt einkaufen. Gerade in der Weihnachtszeit, wenn man eine Auszeit von Punsch und Keksen braucht, kann man sich getrost in den Rummel einer der vielen Einkaufsstraßen begeben um noch letzte Besorgungen für den Weihnachtsbaum zu machen. Die Immobilienfirma EHL hat die 74 Wiener Einkaufsstraßen ausgewertet und nach Mietpreisen pro m² gereiht:

 

Platz 6: Favoritenstraßen

Das Rennen eröffnet die Favoritenstraße im 10. Bezirk. Hier werden Mieten von bis zu 70 €/m² für Geschäftsflächen bezahlt. Die Einkaufsstraße erstreckt sich von der Johannitergasse bis zum Reumannplatz. Viele große internationale Ketten aus dem Fast-Retail-Bereich wie H&M oder C&A haben sich hier angesiedelt, aber auch urtypische Wiener Institutionen wie das Dorotheum sind hier ve rtreten. Allein wegen dem 1955 eröffneten Eisgeschäft Tichy, das für seine köstlichen Eismarillen-Knödel bekannt ist, zahlt sich ein Besuch aus!

 

Platz 5: Rotenturmstraße

Die Rotenturmstraße verbindet den Stephansplatz mit dem Schwedenplatz und ist für Touristen eine wichtige Durchgangsroute. Mietpreise von bis 110 €/m² bedeuten den 4. Platz im Ranking. Im Sommer weist die Rotenturmstraße die höchste Dichte an Eissalons der Stadt auf und im Winter ist sie aufgrund der großzügigen gestalteten roten Weihnachtsbeleuchtung kaum zu übersehen. Auf einer Länge von knapp 400 m besteht ein bunter Mix aus Gastronomie und Filialen internationaler Ketten. Mit durchwachsenem Erfolg versuchen auch große amerikanische Ketten wie Dunkin Donuts oder Hard Rock Café ihr Glück auf der stark frequentieren Einkaufsmeile.

 

Platz 4: Innere Mariahilfer Straße

Das Shopping-Mekka Österreichs: mit einer Größe von mehr als 213.000 m² Geschäftsfläche ist die Innere Mariahilfer Straße das Maß der Dinge wenn es um schiere Größe geht. Vom Museumsquartier bis zum Westbahnhof reihen sich Geschäfte unterschiedlichster Art einander. Und das schon seit geraumer Zeit; durch die Industrialisierung im 19. Jhdt. wurden die ursprünglich beheimateten Handwerksbetriebe und Werkstätten nach und nach von Handelsgeschäften verdrängt. Mehr als hundert Jahre wird hier an der Mariahilferstraße also schon gekauft, gehandelt und mal mehr, mal weniger gemütlich gebummelt. Ebenos das erste Wiener Kaufhaus, das Gerngroß, befindet sich hier. Gastronomisch hat die Einkaufsstraße einiges zu bieten. Man denke nur an Szene-Gastronom Martin Ho, dessen Erfolgslaufbahn mit dem Sushi-Lokal Dots auf der Mariahilferstraße begonnen hat.

 

Platz 3: Kärntner Straße

Wieder zurück im ersten Bezirk belegt die Kärntner Straße mit Mietpreisen bis zu 250 €/m² den 3. Platz und schafft es mit einigem Abstand aufs Podest. Die Kärntner Straße beherbergt unter anderem einen Flagship-Store von Peek&Kloppenburg und das Einkaufsparadies Steffl. Gerüchteweise soll demnächst auch ein Zara Home seine Pforten in unmittelbarer Nähe zur Wiener Staatsoper eröffnen.

 

Platz 2: Graben

Der Graben bildet mit der Kärntner Straße und dem Kohlmarkt das „goldene U“, einer Bezeichnung die sich in Immobilienkreisen durch die Entwicklung des goldenen Quartiers durch SIGNA für das Gebiet dieser drei Straßenzüge etabliert hat. Mit monatlichen Mietpreisen von bis 290 €/m² belegt der Graben den zweiten Platz. Der Graben ist bekannt für seine großzügige Gestaltung und ist nur so gespickt mit Luxusboutiquen und exquisite Schmuck- und Uhrengeschäften. Der Juwelier Wagner betreibt an Ecke Graben/Tuchlauben eine der Top-Adressen der Stadt wenn es mal ein wenig mehr kosten darf.

 

Platz 1: Kohlmarkt

Der Kohlmarkt nicht nur das Kronjuwel des „goldenes U’s“ sondern auch unangefochten die teuerste Einkaufsstraße Österreichs. Monatliche Mietpreise von bis zu 400 €/m² stellen nicht nur für Wien einen Rekord dar, auch im internationalen Vergleich rangiert der Wiener Kohlmarkt auf Platz 10 der teuersten Einkaufsstraßen der Welt. Preistreiber sind die vielen Luxuslabels die sich in dieser wenige hundert Meter kurzen Straße angesiedelt haben.