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Immobilienprojekte die du 2017 auf dem Radar haben solltest

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Heumarkt Neu

Heumarkt Neu

Entwurf: Isay Weinfeld und Sebastian Murr, Rendering: Nightnurse

Die Wertinvest rund um Michael Tojner erwarb das Areal vor einigen Jahren mit dem Plan das darauf befindliche Hotel InterContinental neu zu interpretieren und einen modernen Wohnturm zu errichten. Seit geraumer Zeit steht die Neugestaltung des Wiener Heumarktes nun im Zentrum der öffentlichen Diskussion. Grund dafür: im Rahmen der Bauverhandlungen mit der Stadt Wien schaltete sich die UNESCO ein und drohte mit der Aberkennung des Weltkulturerbes, da das geplante Gebäude eine historische Sichtachse, den Canaletto-Blick vom Schloss Belvedere in die Stadt, gefährde.

Um dem besonderen öffentlichen Interesse gerecht zu werden, soll ein großer, öffentlich zugänglicher und weitgehend konsumfreier Platz geschaffen werden. Dazu zählen die neuen Anlagen des Eislaufvereins inklusive einer ganzjährig benutzbaren Eishalle für den Eissport und die Neugestaltung der Lothringerstraße.

Herzstück des Projekts bleibt jedoch die Neuinterpretation des InterContinentals samt Wohnturm. Mit einem zeitgemäßen Kongress- und Veranstaltungszentrum soll das Hotel seine Stellung als eines der führenden Kongresshotels der Stadt behaupten. Neben dem Wiener Eislaufverein und dem Konzerthaus sollen Kulturbüros, kleine Shops, ein Sportclub, Cafés, Restaurants und Wohnungen diesen Ort zu einem neuen Treffpunkt in Wien machen. Der große Freiraum macht es möglich, dass der Eislaufplatz außerhalb der Wintersaison neue Funktionen übernimmt: Er wird zu Musik-, Kultur- und Sportplatz, und fallweise etwa auch zum Marktplatz für Design- und Nachbarschaftsmärkte.

Eine endgültige Einigung steht noch aus. Es ist daher unklar in welcher Form der Heumarkt umgestaltet werden wird. Die aktuellsten Renderings sind allerdings schon sehr vielversprechend. Man darf gespannt bleiben.

Link: www.heumarkt-neu.at

 

Quartier Belvedere Central

Quartier Belvedere Central

Quartier Belvedere Central – (c) ZOOMVP.at

Mit dem Quartier Belvedere wird derzeit ein pulsierendes, neues Stadtviertel in Wien entwickelt. Rund um den neuen Hauptbahnhof entstehen Büros, Hotels, Wohnungen, Geschäfte, Gastronomie, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Parks, die dem Standort eine besondere Vielfalt, Lebendigkeit und Attraktivität verleihen. Mit seiner direkten Lage am Hauptbahnhof wird das QBC eine neue Visitenkarte für Wien und Tor zur Stadt. STRAUSS & PARTNER Development GmbH verfolgt dabei das Ziel, eine inspirierende, lebendige und dynamische Atmosphäre zu entwickeln und dabei auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzergruppen bestmöglich einzugehen.

Das Entwicklungsgebiet des QBC umfasst sechs Bauteile auf rund 25.000 m² Grundstücksfläche. Auf den Baufeldern ist gemäß Masterplan und Bebauungsplänen, die bereits vorliegen, insgesamt eine Bruttogeschoßfläche von rund 130.000 m² vorgesehen.

Durch den neuen Durchgangsbahnhof wird die Stadt zu einem multinationalen Knotenpunkt des transeuropäischen Schienennetzes. Der neue Bahnhof ermöglicht die reibungslose Durchbindung von Eisenbahnlinien der Nord-Süd- und Ost-West-Achse. Wien rückt durch den neuen Hauptbahnhof näher in die Mitte Europas und erhält als Wirtschaftsstandort eine schnelle und leistungsstarke Verbindung mit dem gesamten zentraleuropäischen Raum. Desweiteren bietet der neue Hauptbahnhof unter dem Gleisgeschoß auf zwei Ebenen ein rund 20.000 m² großes, attraktives Shopping-Center sowie zusätzlich eine Garage mit über 600 Stellplätzen in unmittelbarer Nähe des Projekts.

Link: www.qbc.at

 

Park Apartments

Parkapartments am Belvedere bei Nacht

Parkapartments am Belvedere bei Nacht (c) Philipp Derganz

Ein weiteres Projekt in unmittelbare Nähe des neuen Wiener Hauptbahnhofs sind die Parkapartments am Belvedere entwickelt von Signa. Es entstehen Apartments, die zeitlose, moderne Architektur und eine einzigartige Lage in Wien vereinen. Der italienische Architekt Renzo Piano gehört zweifelsohne zur weltweiten Elite der Architektenszene. Für Wien entwarf er mit seinem ersten Wohnprojekt, das einzigartig auf Säulen erbaut wird, eine spektakuläre Architektur, die hochwertige Eigentumswohnungen mit intelligenten Grundrissen schafft.

Wie beim bereits oben beschriebenen QBC bietet das „Quartier Belvedere“ als Standort neben seiner Vielzahl an Parks und Gärten exzellente Nahversorgung und kulinarische Vielfalt, sowie Kunst- und Kulturangebote in den umliegenden Museen.

Link: www.parkapartments.at

 

Laendyard

Laendyard

Das Laendyard Wien (c) ZOOMVP.at

Das Laendyard im dritten Wiener Gemeindebezirk ist eines der meistbeachteten Neubauprojekte in Wien. Die Konzeption und Umsetzung des Projekts Laendyard erfolgt unter Zusammenarbeit führender österreichischer Immobilienunternehmen: JP Immobilien & CA Immo. Das Projekt Laendyard wird auf drei Grundstücken in insgesamt 6 Bauteilen errichtet. Die Bauteile sind unterirdisch mit einer Tiefgarage verbunden. In Summe entstehen hier 500 Wohnungen die durch ein konsistentes Konzept mit einander verbunden und in Einklang gebracht werden. Herzstück dieses Konzepts ist ein Dorfplatz mitten im städtischen Zentrum. Was zunächst widersprüchlich klingt, verbindet in Wahrheit die Vorteile von urbanem und ländlichem Leben. Der Dorfplatz besteht aus einer 1500-m² großen Freifläche und einer fast ebenso großen Geschäftsfläche für Nahversorger und Gastronomie. Durch ansprechend gestaltete Grünflächen und Wasserspiele soll hier ein Ort der Begegnung und Kommunikation für die neuen Bewohner des Laendyards entstehen.

Durch die Lage direkt an der Erdberger Lände werden sowohl die City als auch der Flughafen in nur wenigen Minuten erreicht; die U-Bahn (U3) ist nur wenige Gehminuten entfernt. Auch für Radfahrer liegt der Standort ideal am Knotenpunkt zweier überregionaler Fahrradwege. Der Grüne Prater ist dank einer vor dem Gebäude gelegenen Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Lände nur einen Steinwurf entfernt.

Die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum ist in Wien nach wie vor ungebrochen, was sich auch in den Verkaufszahlen des Laendyards widerspiegelt. Gerade die Vorsorgewohnungen sind bereits fast zur Gänze verkauft. Wer dennoch in das Laendyard investieren möchte, hat mit nur €1.000 die Möglichkeit sich an einem Wohnungspaket, bestehend aus vier 2-Zimmer-Wohnungen, zu beteiligen.

Link: www.laendyard.at / www.rendity.com

 

TrIIIple

Triiiple

Dei drei Türme des Projekts TrIIIple (c) ZOOMVP.at

Unweit des Laendyards, in der Schnirchgasse 9-9A, am Standort des ehemaligen Hauptzollamtes, errichtet die Soravia Gruppe gemeinsam mit ARE Development das Hochhaus-Ensemble TrIIIple zum Wohnen, Arbeiten und Leben. TrIIIple hat insgesamt rund 73.000 Quadratmeter Nutzfläche, dabei werden rund 500 Eigentums-, Miet- und Vorsorgewohnungen – 25 Wohnungen davon werden von der Caritas als Sozialwohnungen vergeben – sowie rund 12.000 m² Bürofläche zur Verfügung stehen. Der Projektname TrIIIple wurde aus dem Englischen entlehnt, wo TrIIIple für „dreifach“ steht: drei im Dialog zueinanderstehende Türme im dritten Gemeindebezirk Wiens mit je rund 100 Metern Höhe sowie ein weiterer Büroturm in der Höhe von 40 Metern.

Entworfen vom renommierten Architektenteam Henke Schreieck, setzt TrIIIple neue Standards für die ideale Kombination aus Wohn-, Arbeits- und Lebensraum. Das Architektur-Büro Henke Schreieck setzte sich bei einem Wettbewerb des Projekts TrIIIple mit der Idee der „Drei Türme“ durch. Dadurch konnten Grundrisse mit höchster Flexibilität entwickelt werden. Von unterschiedlichen Büro-Organisationssystemen bis zu vielfältigen Wohnungskonzepten ist damit alles möglich.

Der Standort bietet eine Vielzahl von Chancen, um Wohnen, Arbeiten und Leben stressfrei miteinander zu verbinden. Zwischen City, Donaukanal und Wiener Prater liegt TrIIIple verkehrsgünstig und optimal angebunden an öffentliche Verkehrsnetze: In nur sieben U-Bahn-Minuten ist man am Stephansplatz, in 12 Auto-Minuten am Flughafen Schwechat (A23) und in fünf Fahrrad-Minuten bei der Prater Hauptallee. Das Nahversorgungsangebot in nächster Nähe ist ausgezeichnet. Es befinden sich Bäcker, Supermärkte, Apotheken, Fitness-Studios, Cafés, Gasthäuser, Restaurants uvm. sowie Schulen, Kindergarten und weitere Bildungseinrichtungen in unmittelbarer Umgebung.

Link: www.triiiple.at

 

Danube Flats

Danube Flats

Danube Flats (c) ZOOMVP.at

Ein weiteres Projekt der Soravia Gruppe, gemeinsam mit der S+B Gruppe, sind die Danube Flats: Die Donau City wird mit dem Wohnpark neue Donau verbunden, wodurch das städtebauliche Ensemble der Danube Flats ergänzt wird. Ein Wohnensemble aus einem rund 150 Meter hohen, schmalen Wohnturm und einem weiteren Terrassenhaus prägen das neue Stadtbild zwischen Donau City und Wohnpark neue Donau.

Die Danube Falts sind an die öffentlichen Verkehrsmittel und Radwege optimal angeschlossen. Die direkte Anbindung an das hochrangige Straßennetz sowie an das Naherholungsgebiet des Kaiserwassers und der Donauinsel schafft optimale Voraussetzungen für ein schnelles Vorankommen in der Stadt.

Link: www.danubeflats.at

 

Hoho Wien: Das Holzhochhaus

HoHo Wien - Holzhochhaus

HoHo Wien Seeblick (c) Rüdiger Lainer

Das Hoho Wien ist das Leuchtturmprojekt in der Seestadt Aspern. Es entsteht das weltweit höchste Hochhaus aus partiellen Holzelementen. Die bisher oft durchdachte, aber nirgendwo umgesetzte Idee eines „Holzturms“ wird nun in Wien realisiert und übersteigt höhenmäßig alle bisher gebauten Holzhochhäuser. Die mehr als 80m hohe Holzkonstruktion ist eine bautechnische Herausforderung und bedarf genauester Planung. Umgesetzt wird das Projekt von der cetus Baudevelopment GmbH, finanziert wird der Turm von der Kerbler Holding.

In der Seestadt Aspern, einem der größten Stadtentwicklungsgebieten in Europa entstehen rund 2.600 Wohneinheiten für 6.100 Menschen, 2.000 Arbeitsplätze und etwa 260 Wohneinheiten für Studenten. Weiters folgen insgesamt rund 9.500 m² Geschäftsfläche und bis Ende 2017 zusätzliche 250 freifinanzierte Eigentumswohnungen. Längerfristig bis 2030 sollen hier mehr als 8.500 Wohnungen für 20.000 Menschen errichtet werden.

Die niederösterreichische Firmengruppe Handler Bau konnte als Generalunternehmer gewonnen werden. Angesichts des firmeneigenen Holzbaubetriebs und der langjährigen Tradition im Holzbau sieht sich Markus Handler, geschäftsführender Gesellschafter, bestens für diese Aufgabe gewappnet.

Link: www.hoho-wien.at

Lukas ist Co-Founder und CEO von Rendity. Davor hat Lukas sein Unwesen in der IT- und Rechtsberatung getrieben.