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Spartipps fürs neue Jahr

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Spartipps

Sein Geld sinnvoll investieren zu können ist erst möglicht, wenn man sich ein gewisses Kapital angespart hat. Mit dem neuen Jahr haben sich wohl so manche von uns gute Vorsätze zugelegt. Einer dieser Vorsätze könnte sein zukünftig disziplinierter mit dem eigenen Geld umzugehen. Nach einer Umfrage von Integral im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen wollen mehr als zwei Drittel aller Österreicher im Jahr 2017 mehr Geld sparen und jeder zweite will generell weniger ausgeben und sein Konto nicht mehr überziehen. Damit es nicht nur bei den guten Vorsätzen bleibt, haben wir hier einige Tipps und Tricks zur Umsetzung zusammengetragen.

Senke deine Fixkosten

Energiekosten

Bei Strom, Gas, Öl & Co. kann so einiges eingespart werden. Sparsame Geräte und intelligenter Verbrauch können sehr effektive Maßnahmen sein um Energie und die damit einhergehenden Kosten zu senken. Wer die Kosten bei bereits geringem Energieverbrauch senken will, kann einen Anbieterwechsel andenken. Ein Anbieterwechsel bei Strom oder Gas ist einfacher als man glauben sollte, dank des Tarifkalkulator der E-ControlDer Tarifkalkulator berechnet das günstigste Strom- und Gasangebot und zeigt die Preisunterschiede zum bisherigen Produkt an. Bis zu drei Produkte können auch direkt miteinander verglichen werden und sodann ein Wechsel oder eine Neuanmeldung durchgeführt werden.

Telefon, Internet & TV

Fernsehen

Netflix-Account mit Freunden teilen

Ein Anbieterwechsel macht auch hier bei Altverträgen sinn. Aufgrund einiger europarechtlicher Regulierungen und einem erhöhten Wettbewerb der letzten Jahre zahlt man bei alten Tarifen oftmals drauf. Billiganbieter wie Yesss, Bob von A1 oder Hot von Hofer bieten deutlich günstigere Tarife an als noch vor ein paar Jahren. Die meisten dieser Telekomanbieter bieten häufig auch günstige Kombiverträge für Internet, Mobiltelefonie und Festnetz an, wobei auf einen extra Festnetzanschluss heutzutage oftmals verzichtet werden kann.

Pro-Tipp: Alle Tarife im Vergleich und den besten Tarif für deine Bedürfnisse findest du unter tarife.at! Dort wird dir auch die Rufnummernmitnahme erleichtert.

Ebenso verzichtet werden kann auf teure Fernseh-Angebote ala A1 und UPC TV. Online-Streamingdienste wie Amazon Prime, Netflix, Maxdome oder das Österreichische Pendant Flimmit ermöglichen kostengünstigere Alternativen. Wusstest du, dass man sich beispielsweise einen Netflix-Account mit Freunden teilen kann? Beim Premium-Abo für €11,99 pro Monat kann Netflix sogar auf vier Geräten parallel angesehen werden.

Pro-Tipp: Für die Musikliebhaber unter euch gilt auch bei Spotify sharing is caring. Mit einem Familien-Abo (nur € 14,99 pro Monat) können bis zu sechs Personen auf die Musik-Bibliothek zugreifen.

Mietkosten

Zwar etwas radikal aber nicht weniger effektiv: solltest du in einer Mietwohnung wohnen, die dem Anwendungsbereich des Mietrechtsgesetz unterliegt, kannst du mit dem Mietzinsrechner online überprüfen, ob deine bestehende Miete angemessen ist. Gegebenenfalls können Mietzinsreduktionen – auch nach Beendigung eines Mietverhältnisses – vorgenommen werden.

Pro-Tipp: Selbst keine Lust auf Behördenwege oder gar eine anwaltliche Auseinandersetzung, dann wende dich an Unternehmen wie mietfuchs, die die Abwicklung übernehmen und im Erfolgsfall eine Provision kassieren.

Nutze ungenutzte Räumlichkeiten

AirBnb Vermietung

Vermiete deine Wohnung/dein Zimmer über AirBnB an andere

Verdiene dir etwas durch Kurzzeitvermietung dazu, indem du deine Wohnung oder einzelne Zimmer vermietest. Solltest du von Zeit zu Zeit ungenutzten Platz zur Verfügung haben, da du über die Feiertage bei der Familie oder im Urlaub verreist bist, so kannst du dir während deiner Abwesenheit ein wenig Taschengeld dazu verdienen und deine Wohnung/dein Zimmer über AirBnB an andere vermieten. Online-Plattformen machen eine Vermittlung interessierter Touristen möglich, jedoch sind die regionalen (steuer-)rechtlichen Bestimmungen zu beachten.

Pro-Tipp: In Wien muss man beispielsweise bei Kurzzeitvermietungen für touristische Zwecke eine Ortstaxe abführen. Die Stadt Wien hat diesbezüglich eine Checkliste zusammengefasst. Prüfe auch, ob du laut deinem Mietvertrag zur Untervermietung berechtigt bist.

Neben Wohnraum können auch leerstehende Stauräume, unausgelastete Kellerabteile oder Garagen gewinnbringend genutzt werden. Die Plattfrom Store.Me, hilft dabei ungenutzte Flächen zu verwerten und einen passenden Mieter zu finden. Man könnte meinen die damit zu erzielenden Einnahmen rechtfertigt den Aufwand nicht. Jedoch gerade im städtischen Bereich sind Lagerflächen, aufgrund des fehlenden Platzes sehr begehrt und auf den Quadratmeter Preis gerechnet teurer als der Wohnraum.

Verabschiede dich vom eigenen Auto

Im urbanen Raum ist ein eigenes Auto oftmals mehr eine Qual als ein Vergnügen. Neben nervenaufreibender Staus in den Stoßzeiten muss man laufend für Sprit, Versicherungen, Services und – um die Parkraumbewirtschaftung anzukurbeln – das Parken aufkommen. In den meisten Städten Europas, und besonders in Wien, sind öffentliche Verkehrsmittel mittlerweile sehr gut ausgebaut, sodass man mit U-Bahn, Bus oder Zug problemlos an sein Ziel kommt. Zusätzlich wird auch einiges in den Ausbau des Radfahrnetzes investiert, weshalb dies auch eine gangbare Alternative darstellt.

Falls dennoch kein Weg an einem Auto vorbei führt – bei größeren Einkäufen oder Ausflügen – gibt es die Möglichkeit ein Auto mittels „Carsharing“ auszuborgen. In der ganzen Stadt sehen wir Autos mit der Aufschrift DriveNow oder Car2Go. Einmal für solch einen Anbieter Angemeldet kann man jederzeit ganz einfach mittels App ein Auto nutzen. Auch UBER, als innovative, praktische und vor allem kostengünstigere Alternative zum Taxi bietet sich hierbei an.

Verkaufe Dinge, die du nicht mehr nutzt

Flohmarkt

Mit Shpock & Willhaben Sachen einfach online verkaufen

Jeder von uns hat Elektrogeräte, wie ein altes Handy, die man nicht mehr in Verwendung hat. Ebenso haben wir Gewand, das uns vielleicht nicht mehr passt oder nicht mehr unserem Geschmack entspricht. Es gibt jedoch genügend Leute, die Verwendung für die Sachen haben, die du nicht mehr brauchst. Plattformen wie Shpock, Willhaben.at oder Kleiderkreisel machen es dir ganz leicht diese Dinge online zu verkaufen. Ein Foto, einen kurzen Beschreibungstext und den gewünschten Preis und schon findest du Interessierte Käufer, die deine rumliegenden Sachen zu Geld machen.

Kaufe Online

Die einfache Vergleichsmöglichkeit im Internet hat in vielen Branchen zu einer Preistransparenz gesorgt, die wiederum Dank deutlich höherem Wettbewerb zu günstigeren Preisen geführt hat. Plattformen wie Geizhals.at, Durchblicker.at, Aktionsfinder.at und wogibtswas.at ermöglichen solche Preisvergleiche. Online findet man aber auch Gutscheinaktionen von Anbietern wie DailyDeal oder Gutschein.at, die besonders bei Schnäppchenjägern äußerst beliebt sind.

Verzichte auf Bargeld

Je weniger man Bargeld bei sich hat, desto weniger ist man zu spontane Gelegenheitskäufen verleitet, denn Bargeld zückt man schneller, als die Bankomatkarte. Das gleiche gilt fürs Girokonto. Je weniger Geld am Girokonto, desto weniger Transaktionen neben den Zahlungen der Fixkosten erfolgen. Helfen kann dabei neben dem Girokonto ein eigenes Sparkonto. Der Vergleich und die Suche nach höheren Zinsen macht sich hierbei bezahlt. In dem aktuellen Niedrigzinsumfeld locken Direktbanken mit dem ein oder anderen Neukundenbonus. Das Girokonto kann dann auch schon mal gratis sein wie beispielsweise bei der Easybank, Hellobank oder dem Berliner Fintech Startup n26.

Bei größeren Kapitalreserven ist eine lukrative Geldanlage anzuraten. Ein Teil dieser Strategie kann ein Investment in Immobilien sein, wie das von Rendity angeboten wird.

Ausgaben aufzeichnen

Mittels App kannst du ganz leicht einen Überblick über deine Ausgaben erhalten. Dadurch siehst du auf einen Blick, wo du Einsparungen vornehmen kannst.

Pro-Tipp: Moderne Girokonten wie n26 übernehmen diese Aufgabe für dich.
Lukas ist Co-Founder und CEO von Rendity. Davor hat Lukas sein Unwesen in der IT- und Rechtsberatung getrieben.